Allgemeines Confiteor

Wieder ist eine Woche vergangen – eine Woche unseres Lebens.
Wir halten inne und blicken zurück:
Vielleicht tauchen Bilder auf, die sich in dieser Woche einprägten, vielleicht klingen noch Gesprächsfetzen nach, vielleicht bin ich unzufrieden mit manchem, was gesagt oder getan wurde, hätte lieber anders gehandelt oder geredet.
Hier und jetzt ist der Raum, freundlich von dem Gewesenen Abschied zu nehmen, sich vom Staub der Woche zu reinigen und aufrichtigen Herzens zu sprechen:
„Gott sei mir Sünder gnädig!“

Eine neue Woche liegt vor uns,
mit ihren Aufgaben, Erwartungen, Hoffnungen und Sehnsüchten,
mit ihrer Freude und ihrer Trauer, mit ihrer Schönheit und ihrer Hässlichkeit.
Noch ist uns unbekannt, wie es genau sein wird;
Sicher ist nur: auch diese Woche wird vergehen, verwehen wie ein Staubkorn im Wind.
Und nicht nur die Woche verklingt, auch unsere Zeit, unsere Jahre, unser Leben – egal, ob wir es wahrhaben wollen oder nicht.
Was uns bleibt, ist die alles verwandelnde Barmherzigkeit Gottes,
die unser Herz erwärmt und uns Vertrauen schenkt,
wie Jesus vertraute trotz allem Spott und Hohn.
Gott hat sich unser erbarmt!
Darein wollen wir vertrauen, durch Christus, dem Verwandler,
Gottes Sohn, unseren Herrn AMEN.