Fürbitten am drittletzten Sonntag im Kirchenjahr 2011

Heiliger Gott,

deine Sphäre ist das Reich der Verbindungen,
deine Zeit ist der Atem der Gegenwart,
dein Werk ist die Halt gebende, annehmende Liebe.

Deine Liebe schenkt uns die Kraft zu leben:
Zu erleben:
Es gibt ein sich wandelndes, ein neues Jetzt,
ein jetzt gerade und jetzt erst recht,
ein jetzt, das sich nicht unterkriegen lässt,
selbst wenn die Wellen der Zweifel und der Verzweiflung sich auftürmen.

Deine Liebe ist das Jetzt unseres Leben:
Sie ist zart, wie eine kleine Berührung,
sie ist flüchtig, wie eine ziehende Wolke,
sie ist leise, wie das Säuseln des Windes in einem Baum.

Deine Liebe stillt uns.
In ihr werden wir still,
in ihr verstummen unsere Sorgen und unsere Plagen,
unsere Ängste und unsere Zweifel.

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, jetzt ist der Tag des Heils.

Wir danken dir – heiliger Gott, AMEN.